Wechseljahresbeschwerden: Was hilft gegen Hitzewallungen?

Gefühlschaos, Haarausfall, Speck auf den Hüften: Die Wechseljahre kommen mit einer ganzen Reihe an körperlichen und psychischen Veränderungen, die nicht per se positiv sind und auf die sich Frau erst einmal einstellen muss. Auf der Skala der lästigsten Symptome stehen Hitzewallungen, auch fliegende Hitze genannt, ganz oben.

 
 

Bäder und Wickel gegen Hitzewallungen in den Wechseljahren

Kalte Bäder: Fußbäder und Basenbäder können Beschwerden der Wechseljahre lindern – Beigaben können zum Beispiel Lavendelöl, Salze oder Kristalle sein. Sie führen dem Körper wieder Mineralien zu und leiten überschüssige Energie aus. Ein bewährtes Mittel ist auch, sich mit dünnem Salbeitee abzuwaschen: Salbei schließt die Poren und hilft gegen Schweißausbrüche. Kneippbäder und kalte Unterarmbäder haben eine ähnliche Wirkung und kühlen angenehm.

Wickel: Eine Wärmflasche um die Mittagszeit kann die Leber bei Ihrer Entgiftungsarbeit unterstützen, auch Leberwickel bieten sich an – am besten als warmes Handtuch mit ätherischen Ölen.

Ernährung in den Wechseljahren – Hitzewallungen bewusst begegnen

Bewusste Ernährung: In den Wechseljahren kann es sinnvoll sein, sich von lieben Essgewohnheiten zu verabschieden und neue zu entdecken. Scharfe Gewürze können zum Beispiel Hitzewallungen verstärken und die Leber verträgt Alkohol am Abend nicht mehr so gut – frau liegt dann nachts wach. Manchen Frauen tun Basenkuren oder eine basische Ernährung gut. Das Zellschutzvitamin E kann ebenfalls die Hitze im Körper beruhigen. Auch ungesättigte Fettsäuren wie Omega 3 haben sich bewährt – sie beugen stillen Entzündungen im Körper vor und finden sich in guten Ölen. (Infos dazu unten)

Tee trinken: Frauen in den Wechseljahren sollten regelmäßig Tee trinken – für eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und wegen der verschiedenen Wirkungen der Kräuter. Salbeitee bietet sich zum Beispiel mit seinen schweißmindernden Eigenschaften in den Wechseljahren an. Dabei ist aber wichtig, abzuwechseln oder auch einmal zu pausieren und nicht jeden Tag den gleichen Tee zu trinken. Denn wo eine Wirkung ist, kann auch eine unerwünschte Nebenwirkung auftreten.

 

Weitere Tipps und Hausmittel gegen Hitzewallungen in den Wechseljahren

 

Die Rolle der Psyche in den Wechseljahren

Die Wechseljahre sind ein natürlicher, neuer Lebensabschnitt – nach Geburt, Pubertät und dem Kinder kriegen. Sie gehören dazu, frau sollte nicht nur denken, dass sie jetzt „alt“ wird.

Psyche und Wechseljahre sind eng verwoben, deswegen lohnt es sich, tiefer einzusteigen und hinter die Fassade zu schauen, um Wechseljahresbeschwerden auf die Spur zu kommen. Frauen müssen nicht per se anstrengende Wechseljahre erleben, also solche mit dauerhaften und unangenehmen Symptomen. Ist dies der Fall, lohnt es sich, zu erkunden, welches unterliegende Thema im Leben dafür mitverantwortlich sein kann.

Fragen nach der Kindheit – „durfte ich Kind sein“ –, der Mutterschaft – wie hat man das Muttersein erlebt –, nach der Vereinbarkeit von Familie und Beruf können hier Aufschluss geben. Wurde frau in eine Schablone gepresst oder konnte sie sich ausleben? Es gilt, die Erfahrungen und möglichen Wunden nicht zu wegzuschieben oder zu betäuben, sondern sich dem zu öffnen und sich damit zu beschäftigen. Der Austausch mit Gleichgesinnten kann hier wertvolle Inputs geben.

Wechseljahresbeschwerden: Hilfe in Anspruch nehmen

Bei Beschwerden wie Hitzewallungen gilt: Auch, wenn sie gang und gäbe sind, fühlen sich viele Frauen damit allein gelassen. Jahrelang still zu leiden, ist aber keine Lösung. Frauen dürfen sich Hilfe suchen und etwas für sich selbst tun – gerade in den Wechseljahren.

Unterstützung finden sie beim Frauenarzt, dem Heilpraktiker oder einem Heilpraktiker für Psychotherapie.

Eigenverantwortung und Selbstliebe gehören dazu: Jede Frau ist für ihren Körper selbst verantwortlich. Es ist wichtig, sich auszutauschen und über die Veränderungsprozesse zu sprechen: Frau muss und darf sich nun um sich selbst kümmern – um den eigenen Körper, die Seele und den Geist.

 

Besser schlafen während der Wechseljahre – Naturmaterialien im Bett

 

Schlafprobleme während der Wechseljahre sind bekannt, auch ausgelöst durch fiese Hitzewallungen. Ein gutes, natürliches Schlafumfeld kann helfen, sie zu lindern und den Schlaf zu verbessern. Von der Matratze bis zur Bettwäsche sollten Frauen auf natürliche Materialien wertlegen: Sie erlauben es der Hitze zu entweichen statt sie zu speichern.

 -        Eine Matratze aus Naturkautschuk (Latex) hat besondere klimatische Eigenschaften und wirkt temperaturausgleichend.

-        Das Unterbett sollte aus Tencel oder Schafschurwolle bestehen – für einen idealen Temperatur- und Feuchtigkeitsausgleich.

-        Auch für Bettdecke und Kissen bieten sich Naturmaterialien wie Tencel, Kamelflaumhaar oder Schafschurwolle an. Polyester, Baumwolle oder Daunen haben nicht deren gute temperaturregulierende Eigenschaften.

Fragt uns, wir beraten euch gern, euer perfektes Bett zu finden – auch für die besonderen Bedürfnisse während der Wechseljahre. Und schlafen ist wichtig, da läuft´s auch besser mit den Wechseljahren. Übrigens: Wir empfehlen hochwertige Öle mit Omega-3-Fettsäuren von Eqology. Klicken Sie hier.

Gerne können Sie mich zu Wechseljahrsbeschwerden kontaktieren, ich kann Sie mit der Pflanzentherapie begleiten oder Weiterempfehlungen aussprechen.

Und zuletzt unser Buchtipp: Heide Fischers „Mein Kompass durch die Wechseljahre“

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